02/11/2009

Heut’ fahr’n wir über’n Sankt Lorenz…

Der heutige Tag fing schon so seltsam an: Erst mussten alle Uhren in die neue Position gebracht werden, deshalb war der Morgen auch ganz besonders lang. Dann sind die beste Zimmergenossin von allen und ich prompt in einen Gottesdienst gelaufen. Naja, der hatte noch nicht richtig angefangen, aber trotzdem… *rot werd*. Zumindest wussten wir dann schon mal, dass Sonntag ist. Ist doch auch schön, etwas auf die harte Tour zu lernen…

Da wir einen Gutschein für das Musée de l’Amérique francaise hatte, waren wir nach unserer Kirchenaktion dann da. Ich persönlich bin kein großer Fan von Museen, in denen man nur von Vitrine zu Vitrine läuft, ah und oh sagt und sich den ganzen Rest irgendwie selbst zusammenreimen muss. Nun ja, es war eines von diesen Museen…

Als auch das dann geschafft war, ging es zurück ins Hostel. Nein, nicht um zu gammeln, sondern um an einer Tour teilzunehmen. Mit noch zwei anderen Gästen und einem Hostelmitarbeiter ging es zur Fähre und dann rüber nach Lévis. Nicht, dass es irgendetwas Besonderes in Lévis geben würde, aber man fährt halt nett mit einer Fähre rüber, kann die Skyline der Stadt bewundern und schöne Fotos schießen (Danke Wetter, dass du mitgemacht hast). Damit die Fahrt dann nicht ganz um der Fahrt Willen passiert ist, waren wir dann noch gemeinsam in einer Brauerei und haben örtliches Bier probiert (Warum noch mal hat ausgerechnet das mit dem höchsten Alkoholgehalt mir am besten geschmeckt? ;).

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01/11/2009

Auch im Regen…

… wird hier eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abgeklappert. Heute ging es in das Quartier du Petit Champlain:

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Danach ging es in Musée de la Civilisation – hauptsächlich um dem Regen zu entfliehen, aber es war richtig, richtig gut, so gut, dass wir glatt vier Stunden geblieben sind. Das änderte aber nicht viel an der Tatsache, dass wir dem Regen dann doch nicht entgehen konnten und auf dem Rückweg ins Hostel klatschnass wurden…

30/10/2009

Von Fußfesseln und anderen Bestrafungen

Hn, als die Medien das erste Mal eine amerikanische Bestrafung für Jugendliche (nämlich das Kind wird an einen Elternteil gekettet) durchsagten, dachte ich mir „Wo ist da die Strafe?“. Seit ich mit der besten Zimmergenossin von allen unterwegs bin, sehe ich das einen Ticken anders: Es ist eine Strafe, aber eher für den Elternteil. Bitte nicht falsch verstehen, ich mag die beste Zimmergenossin von allen wirklich sehr gerne, aber seit wir gemeinsam unterwegs sind, war ich genau ein einziges Mal für fünf Minuten wirklich ganz alleine – und das war vor ein paar Tagen in Montreal, als die beste Zimmergenossin von allen freudestrahlend meinte „Hey, die U-Bahn kriegen wir noch“ und losrannte, während ich „Hä?“ fragte und die Türen sich vor meiner Nase schlossen – sie in der Bahn, ich auf dem Bahnsteig. Heute Morgen wurde die mir eigene Wetterfühligkeit und ich wach und sagten mittels starken Kopfschmerzen und Übelkeit den nächsten Tornado Tsunami einen Wetterumschwung voraus. Ich brachte mich also in eine aufrechte Position und hoffte, der Übelkeit so  Herr zu werden, als sich mein Mageninhalt in Bewegung setzte. Kaum stand ich, war auch mein Mageninhalt bereit, den ganzen Weg zu gehen. Sehr schön, mitten in Hostel, die Toilette nicht gleich um die Ecke. Ich machte mich also schnellen Schrittes auf den Weg und erwischte auch ein freies Klo. In dem Moment, als ich über der Kloschlüssel hing und noch mit meinem Mageninhalt ausdiskutierte, ob er nun lieber drinnen bleiben oder raus wollte, hörte ich ein „Bist du okay?“ von draußen. Ach ja… Ommmmm… Tja, und nun haben meine Wetterfühligkeit und ich einen Ohrenzeugen für unsere Klo-anbrüll-Attacke…

30/10/2009

La ville de Québec

Seit gestern Abend sind die beste Zimmergenossin von allen und ich nun in Quebec, also in der Stadt Quebec. Weil morgen der letzte Tag ist, an dem die Zitadelle auf hat, waren wir gleich heute früh da. In einer sehr exklusiven Führung (nur wir zwei beide und der tour guide) konnten wir das Gelände samt Ausblick besichtigen. Die Zitadelle wird heute noch als aktive Kaserne benutzt, deshalb war alles, was so richtig spannend gewesen wäre auch tabu ;).

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28/10/2009

Ohne Worte…

Oder doch: Sehr interessante Sichtweise!

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27/10/2009

Stade Olympique & Mont-Royal

Manchmal hat man gute Ideen, manchmal hat man schlechte… Auf einen Montag in den Biodôme zu wollen, war wohl eine schlechte Idee, wie uns bewusst wurde, als der nette Mann in der Tür verkündete, dass eben dieser Biodôme montags zu hat :(. Nun gut, sind wir also nicht nur wie geplant auf den Tour de Montréal, sondern auch noch ins eigentlich Olympia-Stadion.

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Und weil der Tag erst zur Hälfte rum und das Wetter ziemlich gut war, sind die beste Zimmergenossin von allen und ich dann noch den Mont-Royal hoch. Wie gut, dass wir auf dem Rückweg dann doch noch die Treppen entdeckt haben, sonst würden wir jetzt noch auf dem Hügel herumirren (tz, fünf Monate Wald, aber auf dem Mont-Royal die Orientierung verlieren ;).

Und hier der Beweis, dass wir oben waren (auch wenn das Wetter unterwegs dann blöderweise nachließ :S):

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26/10/2009

Das Wandern ist…

… der Kanadafraus Lust. So auch heute: Erst zum Marché Jean Talon (per U-Bahn), dann quer durch Little Italy. Dann wieder mit der Bahn irgendwo nach Downtown. Dort wurden die dringend benötigten Winterstiefel für die beste Zimmergenossin von allen und – ha, jetzt soll sie noch mal sagen, ich würde nicht wirklich ALLES bloggen – „Schlüpper“ für mich ;) besorgen. Danach ging es auf den großen, weiten Rückweg ins Hostel. Gestoppt haben wir in McGill und haben uns zumindest den Park und die Gebäude von außen angesehen:

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25/10/2009

Regen über Montreal

Was macht man an einem Tag, an dem der Himmel so aussieht, als würde gleich eine Sintflut aus ihm herauskommen (und auch immer mal wieder kommt)? Genau, man geht es ins Museum. Nach einem Abstecher ins Chinatown…

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… ging es ins Château Ramezay…

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… dann zur Cathédrale Notre Dame. Und weil es so schrecklich geregnet hat, saßen wir sehr lange drin und haben andächtig geguckt… ;)

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Abschließend waren wir dann noch im Pointe-à-Callière-Museum.  So kriegt man einen Regentag auch rum, Plattbeene inklusive ;).

24/10/2009

Oratoire St.-Joseph

Und wieder eine Kirche besichtigt ;). Ein wenig Verwirrung kam auf, als wir den U-Bahnhof verließen. Wo genau müssen wir jetzt lang? Ach ja, da drüben, der große Kuppelbau, das muss das Oratoire dann wohl sein…

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Einen besseren Ausblick hatte man dann ein paar Straßen weiter…

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Ich war vor ein paar Jahren schon einmal hier und kannte die Rolltreppen schon, aber Gesicht der besten Zimmergenossin von allen angesichts der Rolltreppen war einfach herrlich! Aber ich gebe ihr Recht: Kirchen und Rolltreppen zusammen gehen gar nicht, vor allem nicht, wenn es draußen eine Treppe für Leute, die auf Knien hineinpilgern, gibt… ;)

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23/10/2009

La Rue Fabre

Als großer Michel Tremblay-Fan und jemand, der seine Magisterarbeit über „Les Chroniques du Plateau-Mont-Royal“ verfasst hat, MUSSTE ich einfach in die Rue Fabre. Nun ja, irgendwie hatte ich erwartet, dass mir Albertine von einem der Balkons zuwinkt, Duplessis, die imaginäre Katze dort herumstromert… so was halt, ne? Naja, ist nicht passiert. Schön war es trotzdem. Doof nur: Irgendwie ist die Hälfte meiner Fotos von dort verschütt gegangen und mit meiner Lizenz zum Datenrettungsprogramm spuckt die Karte die auch nicht wieder aus. Jetzt gibt es nur zwei Möglichkeiten: a) Warten, bis ich meine Karte an den PC des väterlichen Reparaturgottes stecken kann oder b) Nochmal in die Rue Fabre gehen und neue Fotos machen. Genau, ich bin für b, hebe die Karte mit den zu rettenden Fotos sicher auf, für den Fall, dass das Wetter noch schlechter wird und die neuen Fotos noch grauer ;). Ein paar Fotos haben jedoch tapfer durchgehalten, von daher:

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